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James Carter eröffnet Jazzfestival Basel 2005

Basel, 06. April 2005

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JAZZFESTIVAL BASEL: Bald ist es so weit: Am 18. April 2005 eröffnet der amerikanische Saxofonist James Carter mit seinem Organ Trio das Jazzfestival Basel 2005. Der von JAZZ BY OFF BEAT/JAZZSCHULE BASEL organisierte internationale Jazz-event findet bereits zum 10-mal statt. Viel versprechende Newcomer und namhafte Jazzgrössen der nationalen und internationalen Szene werden Basel während zwei Wochen in eine Jazzmetropole verwandeln. "Der gut angelaufene Vorverkauf zeigt, dass das Jazzfestival Basel ein breites Publikum anspricht", sagt der künstlerische Leiter des Jazzfestivals, Urs Blindenbacher.

Das Jazzfestival Basel zählt mittlerweile zu den renommiertesten Jazz-Events in Europa. Seit 1990 findet es in der heutigen Form jeweils im Frühling statt. "Unser Konzept mit der Mischung aus Newcomern und Top-Acts sowie die feste Integration und Förderung der äusserst aktiven regionalen Szene hat sich bewährt", sagt Urs Blindenbacher . Und in der Tat spricht diese besondere Mischung ein wachsendes Publikum an, wie auch die jüngsten Vorverkaufszahlen zeigen. Auf der Hitliste ganz oben steht das Esbjörn Svensson Trio mit Victoria Tolstoy dicht gefolgt von Marcus Miller, Chucho Valdés, Joshua Redman und James Carter. Die Festivalmacher erwarten auch in diesem Jahr an 15 Konzerten gegen 10'000 Jazzliebhaber.

Die Auflage 2005 bringt denn auch sehenswerte und spannende Musikprojekte aus der Schweiz, Europa und den USA. Urs Blindenbacher : "Wir haben wiederum versucht ein junges, freches, vielseitiges und anspruchsvolles Festival auf die Beine zu stellen". Das Jazzfestival Basel soll sein markantes Gesicht behalten und unverwechselbar in der Festivallandschaft stehen.

Neu ist Frankreich mit seiner traditionsreichen und vielschichtigen Jazzszene Gastland, neu erhält das Thema "Gipsy-Projects" einen prominenten Platz im Programm. Biréli Lagrène und Renaud Garcia Fons und sein Trio spielen "Gipsy Swing" auf höchstem Niveau.

Neu ist die Begegnung von Prosa und Oriental Jazz mit dem spektakulären und provokativen Gilad Atzmon und seinem israelisch-palästinensischen Orient House Ensemble. Premiere feiert die Reihe "Akademie-Konzerte" mit dem viel versprechenden Adrian Mears-Projekt "Between Two Worlds" und ebenfalls neu ist das Rahmenprogramm "Jazz im Film - grosse Musikfilme", das zusammen mit dem Kultkino und dem Stadtkino realisiert wird. Der avantgardistische Gitarrist Fred Frith aus Kalifornien gibt ein Exklusivkonzert im Atelier Kino.

Einen besonderen Leckerbissen für die Trommelstadt Basel verspricht der Programmschwerpunkt "Leading Drummers": Zum ersten Mal nach Basel kommt der ehemalige Peter Gabriel-, Sting- und Zawinul-Schlagzeuger Manu Katché mit seiner neuen Electric-Funk-Band "Tendances" aus Paris.

Fast schon zu einer Tradition geworden ist die Präsenz der sehr innovativen skandinavischen Jazzszene mit dem Esbjörn Svensson Trio, mit Victoria Tolstoy und mit dem Pianisten Jan Lundgren, die derzeit sehr erfolgreich (sämtliche) Stilgrenzen zwischen Jazz, Pop und Klassik überschreiten. Gespannt darf man sein auf die grossen Saxofonstimmen des zeitgenössischen, groovenden Jazz der USA, allen voran Joe Lovano, Joshua Redman und James Carter. Ein Höhepunkt der kubanischen Musik bietet sicherlich die grosse Legende aus Havanna, Chucho Valdés mit seinem neuen Sextett. Der Grammy-Gewinner und Pianovirtuose Valdés gibt nach sechsjähriger Abwesenheit zwei Exklusivkonzerte in der Schweiz, eines davon am 19. April 2005 am Jazzfestival in Basel.

"Jazz im Park" beheimatet während des Festivals die Basler Jazzszene, die von der Jazzschule Basel und der Abteilung Jazz der Hochschule für Musik engagiert gefördert wird. Im stimmungsvollen Schützenmattpark-Pavillon treten namhafte Vertreter des Schweizer Jazz auf. Den Höhepunkt bildet am 30. April eine stimmungsvolle Basler Jazznacht, die das Pavillon-Team einer neuen Generation von Musikern gewidmet hat. Im Zentrum des Interesses steht dabei die Sängerin Maja Christina, die mit ihrer neusten CD grosse Beachtung fand.

In Kooperation mit dem Jazzclub Q4 in Rheinfelden findet am 13. April 2005 um 20.15 Uhr ein Klubkonzert statt. Der New Yorker Pianist Jason Moran stellt mit seiner Gruppe "The Bandwagon" seine neue CD "Same Mother" vor. Im intimen Rahmen kommt das zukunftsweisende, groovende Konzept von Jason Moran bestens zur Geltung.

Nach dem Jazzfestival geht es mit einer Premiere aus Brasilien weiter: Erstmals wird die grosse Bossa-Nova-Interpretin Rosas Passos mit ihrem Quintett aus Rio de Janeiro im Basler Kunstmuseum Open-Air auftreten. Das Konzert findet am 30.6.2005 statt und wird in Zusammenarbeit mit "Brasilea" (Onorio Mansutti und seiner Stiftung) durchgeführt.

Die diesjährigen Veranstaltungsorte des Festivals sind das Theater Basel, das Stadtcasino Basel, das Kunstmuseum Basel, der bird's eye-jazzclub und der Park Pavillon Schützenmattpark. Tickets sind ab sofort bei Musik Hug, Musik Wyler, bei der Basler Zeitung am Aeschenplatz, beim Theater Basel und unter www.jazzfestivalbasel.ch erhältlich. 

Ihre Ansprechperson:

Urs Blindenbacher
Künstlerischer Leiter
Telefon: +41 (0)61 333 13 13 oder +41 (0)61 301 30 88

E-Mail: offbeat@jsb.ch
Web: www.jsb.ch

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