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Basel, 19. April 2005
Medienmitteilung
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Das internationale Jazzfestival Basel eröffnete gestern Abend die diesjährige Jubiläumsausgabe mit einem stimmungsvollen Konzert des New Yorker Multisaxofonisten James Carter. Und ebenso spannend geht es weiter: unter anderem mit der aktuellen Nummer Eins des Gipsy-Jazz, Biréli Lagrène, dem schwedischen Jan Lundgren Trio und dem Funk-Schlagzeuger Manu Katché. Einen besonderen Leckerbissen für Jazzliebhaber verspricht der Auftritt des Tenorsaxofonisten Joe Lovano zusammen mit dem Pianisten Hank Jones zu werden.
Der grossartige Komponist und Pianist Jan Lundgren gibt am 22. April 2005 um 21.15 Uhr zusammen mit seinen zwei Mitmusikern ein Konzert im bird’s eye-jazzclub. Für die drei Jazzgrössen aus Stockholm, welche die derzeit sehr aktive und omnipräsente Musikszene sehr gut repräsentieren, ist es das erste Konzert in Basel. "Das Publikum darf sich auf zeitlosen Piano-Jazz freuen", sagt der Programmverantwortliche des Konzertes, Urs Blindenbacher.
Im Theater Basel - Foyer findet am 23. April 2005 um 19.00 Uhr einer der grossen Höhepunkte des diesjährigen Festivals statt. Der in Basel lebende Posaunist Adrian Mears macht mit seinem Projekt "Between two Worlds" einen musikalischen Diskurs zwischen Jazz und Klassik. Die Abteilung Jazz und Klassik der Hochschule für Musik begegnen sich unter der Leitung von Adrian Mears mit einem Streichquartett, einem Jazz-Bläserensemble und Jazz-Solisten. In seinem Orchester, das speziell für das Jazzfestival Basel zusammengestellt worden ist, sind namhafte Musiker wie Andy Scherrer, Mathieu Michel, Stephan Kurmann und Antoine Kaufmann. Die Basler Jazz-Fans erwartet eine viel versprechende Uraufführung eines exklusiven Kompositionsauftrags der Musikakademie Basel.
Biréli Lagrène ist seit seinem 14. Lebensjahr weltweit ein grosser Gitarrenstar. Dass er sich nebst seinen Funk-Jazz- und Hardbop-Projekten auch seinen Wurzeln, dem Gipsy-Jazz widmet, wurde nicht erst seit seiner letzten CD "Move" überdeutlich. Lagrène ist eindeutig die aktuelle Nummer Eins in diesen musikalischen Bereichen und pflegt das Erbe von Django und Grapelli auf vorzügliche Art und Weise. Birélis Gipsy-Jazz ist keine romantisierende Rückschau auf Vergangenes, sondern aktuellste und quirlig lebendige Gipsy-Musik. Die Biréli Lagrène Band spielt am 23. April 2005 um 21.15 Uhr im Theater Basel - Foyer.
Am 24. April 2005 geht es mit der derzeit sehr vielschichtigen französischen Jazzszene weiter. Der wohl durchschlagendste Funk-Drummer Manu Katché - bekannt aus langjährigen Projekten mit Sting, Peter Gabriel, Joe Zawinul, Jan Garbarek, Pat Metheny und Mike Brecker - kommt erstmals mit seinem Electric-Jazz-Funk-Quartett "Tendances" nach Basel. Das Manu Katché Konzert findet um 20.30 Uhr im Theater Basel, Kleine Bühne, statt.
Der Bassist Renaud Garcia Fons tritt am 25. April um 20.15 Uhr im Kunstmuseum Basel auf. Er ist dem Flamenco-Jazz und der Oriental-Music schon seit Jahren angetan. Der virtuose Bassist aus Paris, der aus einer Gipsy-Familie stammt, hat die Kunst des Solo-Basses und des Basses als Leadinstrument in den letzten zehn Jahren auf die Spitze getrieben. Nach Basel kommt er erstmals mit seinem spanisch-französischen Projekt "Entre Continentes", einer stimmungsvollen und ästhetisch ausgereiften Musiksynthese.
Joe Lovano tritt unter dem Motto "The Gigants" zusammen mit Hank Jones auf. Lovano gehört weltweit zu den wenigen Top-Leuten des Tenorsaxofons. Seit über 15 Jahren spielt er auf eine gigantische und eigenständige Art und Weise Saxofon. "Die Begegnung von Lovano und dem 86-jährigen Hank Jones wird zu den Sternstunden des Jazz zählen", sagt Urs Blindenbacher. Das Konzert von Joe Lovano feat. Hank Jones findet am 26. April 2005 um 20.30 Uhr im Theater Basel - Foyer statt
Tickets
für die Konzerte sind ab sofort bei Musik Hug,
Musik Wyler, bei der Basler Zeitung am Aeschenplatz, beim Theater Basel und
unter www.jazzfestivalbasel.ch erhältlich.
Quelle: http://www.messmerpartner.com/de/news
Stand: 31.03.2009