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Basel, 2. Mai 2005
Medienmitteilung
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Das Jazzfestival Basel ist zu Ende. Den krönenden Abschluss des Festivals bildete der Auftritt von Viktoria Tolstoy und dem Esbjörn Svensson Trio. Dem Publikum wurden am Festival vielseitige Live-Events, repräsentative Ausschnitte aus dem aktuellen Geschehen der Musikszene der USA und Europa und die Crème de la Crème der derzeitigen Stars des Jazz präsentiert. Das Konzept mit der Mischung aus Newcomern und Top-Acts sowie die feste Integration und Förderung der äusserst aktiven regionalen Szene hat sich auch in diesem Jahr bewährt. Insgesamt verzeichnete das Festival knapp 8'000 Besucher, was einer Auslastung von 85 Prozent entspricht. "Die Stimmung während den Konzerten war hervorragend, das Publikum meist hell begeistert und es waren keine Absagen oder Programmänderungen zu beklagen", sagt der künstlerische Leiter des Festivals, Urs Blindenbacher.
Das internationale Jazzfestival Basel eröffnete die diesjährige Jubiläumsausgabe mit einem fulminanten Triplette an internationalen Stars aus den USA und Kuba. Ein viel versprechender, stilistisch sehr unterschiedlicher Auftakt vor grossem Publikum. Der New Yorker Multisaxofonist James Carter und sein Organ-Trio machten den stimmungsvollen Anfang. Das Thema "New Saxofon-Sounds" wurde mit dem Tenorsaxofonist Joe Lovano zusammen mit dem 86-jährigen Hank Jones und mit dem Groover und Electric-Jazzer Joshua Redman erfolgreich fortgesetzt.
Die grosse 62-jährige Legende aus Kuba, Chucho Valdés, seines Zeichen Direktor des Havanna Jazzfestivals, bestritt mit seinem neuen Sextett den zweiten Abend des Festivals. Drei Zugaben und Standing Ovations waren die Konsequenz eines mitreissenden Latinjazz-Abends.
Der US-Trompeter Tom Harrell gab am 20. April 2005 eines seiner seltenen Konzerte in der Schweiz. Sein vor zwei Jahren gegründetes Quintett pflegte einen modernen, zeitlosen und sehr swingenden Hardbop-Sound und liess unter anderem auch die Tradition von Chet Baker weiterleben.
Unter dem Motto "French Connection" gaben namhafte Vertreter der quicklebendigen französischen Jazzszene grossartige Konzerte in Basel - allen voran Manu Katché, Bireli Lagrène und Renaud Garcia Fons.
Ebenso prominent vertreten war die skandinavische Musikszene mit dem Jan Lundgren Trio, das im bird’s eye-jazzclub ein umjubeltes Konzert gab, dem Esbjörn Svensson Trio und dem Shooting-Star Viktoria Tolstoy und ihrem neuen Quintett.
Das Projekt "Between Two Worlds" von Adrian Mears feierte eine erfolgreiche Premiere im Stadttheater Basel und bewies, wie lebendig und aktuell die Schweizer Jazzszene derzeit ist. Auch der 30. April, der unter dem Motto "Next Generation of Jazz" stand, stellte deutlich unter Beweis, dass die Jazzszene nicht unter Nachwuchsproblemen leidet.
Spitzenreiter in Sachen Publikumsgunst war in diesem Jahr das Konzert von Viktoria Tolstoy und dem Esbjörn Svensson Trio mit 1’400 Zuschauern, gefolgt von Marcus Miller mit 850 Zuschauern und Joshua Redman mit 700 Zuschauern.
Nach dem Jazzfestival geht es viel versprechend weiter: Am 6. Juni 2005 tritt Fred Frith um 18.00 und 22.00 Uhr im kult.kino Basel auf. Die zwei Konzerte sind eine Kooperation zwischen Susanne Schweizer vom kult.kino und Urs Blindenbacher von JAZZ BY OFF BEAT. Die grosse Bossa-Nova-Interpretin Rosas Passos und ihr Quintett aus Rio de Janeiro treten am 30. Juni 2005 im Basler Kunstmuseum Open Air auf. Das Konzert findet um 20.30 Uhr statt und wird in Zusammenarbeit mit "Brasilea" (Onorio Mansutti und seiner Stiftung) durchgeführt.
Nächstes Jahr findet das internationale Jazzfestival
Basel vom 24.4.2006 bis 6.5.2006 statt.
Quelle: http://www.messmerpartner.com/de/news
Stand: 31.03.2009