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Basel, 25. April 2007
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Kenny Garrett gab am Montag den Startschuss zum Jazzfestival Basel 2007. Der New Yorker Star-Saxofonist überzeugte das Publikum mit seinem fulminanten Auftakt. Charles Lloyd stand seinem Berufskollegen am zweiten Abend aber in nichts nach: Er wurde im erneut restlos ausverkauften Foyer des Theater Basel begeistert gefeiert. Das diesjährige Konzertprogramm findet derart Anklang, dass dem Festival ein neuer Zuschauerrekord 'droht'. 6'000 der insgesamt 8'500 Tickets wurden bereits im Vorverkauf abgesetzt.
Der Auftakt des diesjährigen Jazzfestival Basel ist gelungen: Die bisherigen zwei Konzerttage waren restlos ausverkauft und zeigten Jazz von Weltformat. Nach den Reden von Regierungsrätin Barbara Schneider (BS) und Regierungsrat Urs Wüthrich (BL) gab Kenny Garrett mit seinem Quartett den Startschuss. 10 Jahre nach seinem letzten Konzert auf Basler Bühnen feierte der Saxonfon-Altmeister Garrett im Foyer des Theater Basel ein starkes Comeback. Auch der zweite Festivalabend stand ganz im Zeichen des Saxofons: Die Sax-Legende Charles Lloyd zeigte, wie man in ganz anderer Art und Weise virtuos dem Erbe des Grossen John Coltrane gerecht werden kann. Und das Publikum war begeistert.
Charles Lloyd
Das diesjährige Jazzfestival Basel steuert auf einen neuen Publikumsrekord zu: Schon im Vorverkauf wurden über 6'000 Konzertkarten verkauft. Und die Festivalleitung geht davon aus, dass bereits dieses Wochenende die Marke von 7'000 Tickets erreicht wird. Bei einer Gesamtkapazität von 8'500 Tickets (ohne Gratiskonzerte) würde die Auslastung der Konzerte damit insgesamt bereits hervorragende 82% betragen.
Die nächsten drei Festivaltage bringen einen Szenenwechsel. Erstmals in der 31-jährigen Geschichte ist die Kaserne Aufführungsort des Jazzfestivals Basel. Eingeweiht wird dieser neue Spielort von der New Yorker Kultformation "The Groove Collective". Funk trifft hier auf Latin-Music aus Harlem und Brooklyn und gleichzeitig hoffentlich auf ein tanzfreudiges Publikum. Am Donnerstag dann präsentiert der Basler Pianist Jean-Paul Brodbeck sein Programm "Songs of Tschaikowsky". Die gleichnamige CD ist die offizielle CD des Jazzfestivals Basel 2007. Im Anschluss an dieses Konzert ist der mehrfach preisgekrönte Trompeter Dave Douglas aus New York zu hören. Er widmet sich mit dem Keystone-Sextett der Stummfilmtradition der 20er Jahre und konfrontiert diese mit Electric-Jazz des 21. Jahrhunderts.
Am diesjährigen Jazzfestival treten an insgesamt 13 Konzerttagen über 24 erstklassige Bands mit über 120 Musikern aus Schweden, Italien, Spanien, Deutschland, den USA und aus Afrika auf. Freitag, der 27. April, steht dabei ganz im Zeichen von Schweizer Jazzkünstlern: Hans Feigenwinter wird mit seinem New Trio, die Baslerin Lisette Spinnler mit ihrem Programm "Siawaloma" zu sehen sein. Der Samstag bietet dann die Möglichkeit Jazz aus Rom mit Jazz aus Berlin zu vergleichen: Das Enrico Pieranunzi Duo wie auch die Berliner Heinz Sauer und Michael Wollny lassen sich vom Festival-Schwerpunkt "Play Monk" zu modernen Jazz-Dialogen inspirieren. Die erste Woche des Jazzfestivals endet mit dem mit Spannung erwarteten Konzert von Dee Dee Bridgewater. Bridgewater wird ihr Mali-Projekt und die hierzu im März 2007 erschienene, hochgelobte CD "Red Earth" vorstellen.
Highlights der zweiten Festivalwoche sind Konzerte wie das der Ulf Wakenius Group, des Esbjoern Svensson Trios, der Carla Bley Band, des George Robert & Bob Mintzer Blue Note Quintets und nicht zuletzt das Abschlusskonzert des Gerardo Nunez Flamenco Trios. Mit der Diskussionsrunde zum Thema "Quo Vadis Jazz?" schliesst das diesjährige Jazzfestival. Die Diskussion soll die Möglichkeit bieten, Eindrücke, Erkenntnisse, Erwartungen und auch Hoffnungen auszutauschen, die man nach zwei Wochen Weltklasse Jazz in Basel gewonnen hat.
Weitere Medienunterlagen und Bildmaterial können über www.jazzfestivalbasel.ch/medien heruntergeladen werden.
Quelle: http://www.messmerpartner.com/de/news
Stand: 31.03.2009